
Über Steven Gehre
Menschen zu begleiten – von Anfang an
Schon früh hat mich fasziniert, wie eng Körper, Nervensystem und unsere Lebenserfahrungen miteinander verbunden sind. Als Physiotherapeut begegnete ich täglich Menschen mit Schmerzen und funktionellen Beschwerden. Dabei wurde mir immer deutlicher, dass sich nicht alle Beschwerden allein durch Muskeln, Gelenke oder Nerven erklären lassen.
Diese Suche nach einem tieferen Verständnis führte mich zur Osteopathie und später zur Craniosacralen Therapie sowie zur Integrativen Babytherapie. Dort fand ich einen Ansatz, der den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet – mit seiner Geschichte, seinen Ressourcen und seinem individuellen Entwicklungsweg.
Warum gerade Babys und Familien?
Die Zeit rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten Lebensmonate gehört zu den prägendsten Phasen unseres Lebens. Schon kleine Belastungen können sich auf das Wohlbefinden eines Kindes und seiner Familie auswirken.
Mich berührt immer wieder, wie viel Entwicklung möglich wird, wenn Eltern sich verstanden fühlen und Babys mit Ruhe, Zeit und Achtsamkeit begleitet werden. Es geht mir nicht darum, Symptome isoliert zu betrachten, sondern Familien in ihrer Gesamtheit zu unterstützen und gemeinsam Wege zu finden, die Entwicklung des Kindes bestmöglich zu fördern.
Viele Familien kommen zu mir mit Fragen rund um unruhige Babys, Regulationsschwierigkeiten, Reflux, Kopfasymmetrien oder nach herausfordernden Geburten. Jede Begegnung erinnert mich daran, wie viel Potenzial in einem fein abgestimmten, individuellen therapeutischen Prozess liegen kann.
Warum Craniosacrale Therapie?
Die Craniosacrale Therapie verbindet für mich medizinisches Wissen mit präziser manueller Arbeit und einem tiefen Verständnis für die Selbstregulation des menschlichen Körpers.
Mich fasziniert besonders, dass nicht der Therapeut «heilt», sondern Bedingungen schafft, unter denen der Körper seine eigenen Regulations- und Anpassungsprozesse wieder besser entfalten kann. Diese respektvolle Haltung prägt meine gesamte therapeutische Arbeit.
Was mir wichtig ist
In meiner Praxis sollen sich Menschen gesehen, ernst genommen und sicher fühlen. Ich nehme mir Zeit, höre zu und entwickle gemeinsam mit meinen Patientinnen und Patienten individuelle Behandlungskonzepte, die zu ihrer persönlichen Situation passen.
Dabei arbeite ich evidenzorientiert und verbinde meine langjährige Erfahrung als Physiotherapeut, Osteopath und Craniosacral-Therapeut mit kontinuierlicher Fort- und Weiterbildung.
Mein Weg
Heute bin ich eidgenössisch diplomierter KomplementärTherapeut der Methode Craniosacral Therapie, Physiotherapeut, Osteopath (MSc) sowie Dozent und Referent. Neben meiner Praxistätigkeit engagiere ich mich in der Aus- und Weiterbildung von Therapeutinnen und Therapeuten sowie im Vorstand der ISPPM Schweiz für Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Entwicklung.
Es ist für mich ein Privileg, Menschen – vom Neugeborenen bis ins hohe Alter – auf einem Stück ihres Lebensweges begleiten zu dürfen.
2002 Manuelle Therapie





