Osteopathie / Etiopathie in Affoltern am Albis
EMR-Qualitätslabel, fundierte Ausbildung und transparente Einordnung
Steven Gehre ist für die Methode Osteopathie/Etiopathie mit dem EMR-Qualitätslabel zertifiziert. Er verfügt über eine siebenjährige berufsbegleitende Ausbildung in Osteopathie sowie einen Master of Science in Osteopathy der Buckinghamshire New University in Grossbritannien.
In seiner therapeutischen Arbeit verbindet Steven Gehre Kenntnisse und Erfahrungen aus Osteopathie, Physiotherapie, Manueller Therapie nach dem Kaltenborn-Evjenth-Konzept und Craniosacral Therapie. Im Mittelpunkt stehen eine sorgfältige funktionelle Untersuchung, die individuelle Situation des Menschen und ein gemeinsam vereinbarter Behandlungsauftrag.
Hinweis zur Anerkennung: Das EMR-Qualitätslabel bestätigt die Erfüllung der Qualitätskriterien des ErfahrungsMedizinischen Registers für die Methode Osteopathie/Etiopathie. Es ist nicht mit einer kantonalen Berufsausübungsbewilligung als Osteopath nach dem Gesundheitsberufegesetz gleichzusetzen. Osteopathie wird in der Gemeinschaftspraxis Gehre deshalb nicht als eigenständige Gesundheitsleistung nach GesBG angeboten.
Was bedeutet Osteopathie/Etiopathie?
Osteopathie ist ein manuell ausgerichteter Ansatz, der den Körper als funktionelle Einheit betrachtet. Untersucht wird, wie Beweglichkeit, Belastung, Spannung und das Zusammenspiel verschiedener Körperregionen miteinander verbunden sein können.
Die Bezeichnung Osteopathie/Etiopathie entspricht der Methodenbezeichnung des EMR. Der etiopathische Blick richtet die Aufmerksamkeit besonders auf funktionelle Zusammenhänge und mögliche Einflussfaktoren einer Beschwerde. Daraus darf jedoch keine vorschnelle oder ausschliessliche Ursachenzuschreibung entstehen.
Beschwerden können unterschiedliche körperliche, psychische oder medizinische Ursachen haben. Anhaltende, zunehmende oder unklare Beschwerden müssen deshalb ärztlich abgeklärt werden.
Manuelle Therapie nach dem Kaltenborn-Evjenth-Konzept
Die Manuelle Therapie nach dem Kaltenborn-Evjenth-Konzept ist ein physiotherapeutischer Untersuchungs- und Behandlungsansatz für Beschwerden und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates.
Das Konzept arbeitet mit einer strukturierten Untersuchung der Gelenkbeweglichkeit und des Zusammenspiels von Gelenken, Muskeln, Nerven und angrenzenden Geweben. Je nach Befund können gezielte Mobilisationen, Weichteiltechniken und aktive Übungen eingesetzt werden.
Diese Ausbildung bildet neben der Physiotherapie eine wichtige Grundlage für die differenzierte manuelle Arbeit von Steven Gehre. Sie ist von der zusätzlichen Ausbildung in Osteopathie und der Craniosacral Therapie fachlich zu unterscheiden.
Wie fliessen osteopathische Kenntnisse in die Behandlung ein?
Die umfangreiche osteopathische Ausbildung erweitert den Blick auf funktionelle Zusammenhänge im Körper. Osteopathisch geprägte Untersuchungs- und Behandlungsansätze werden nicht als eigenständige Osteopathieleistung angeboten, sondern innerhalb der jeweiligen beruflichen Qualifikation und des zulässigen Tätigkeitsbereichs eingesetzt.
Je nach Anliegen können unter anderem berücksichtigt werden:
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die Beweglichkeit von Gelenken und angrenzenden Geweben,
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Spannung und Belastbarkeit von Muskeln, Sehnen und Faszien,
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das Zusammenspiel von Wirbelsäule, Brustkorb und Becken,
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Atmung und Körperwahrnehmung,
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Narben und veränderte Gewebespannungen,
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individuelle Bewegungs- und Belastungsmuster,
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vorhandene Ressourcen und Möglichkeiten der Selbstregulation.
Welche Vorgehensweise sinnvoll ist, wird nicht aufgrund eines vorgegebenen Behandlungsschemas entschieden, sondern nach Anamnese, Untersuchung und gemeinsamer Zielsetzung.
Bei welchen Anliegen kann eine manuelle Begleitung sinnvoll sein?
Menschen kommen mit unterschiedlichen Beschwerden und Fragestellungen in unsere Praxis. Eine manuelle therapeutische Begleitung kann beispielsweise in Betracht gezogen werden:
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bei Beschwerden des Bewegungsapparates,
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bei Bewegungseinschränkungen und muskulärer Anspannung,
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bei Nacken-, Schulter- oder Rückenbeschwerden,
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bei Spannungen im Kopf- und Kieferbereich,
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nach Unfällen oder Operationen, sofern die notwendige medizinische Abklärung erfolgt ist,
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bei wiederkehrenden funktionellen Belastungsmustern,
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zur Verbesserung der Körperwahrnehmung,
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als begleitende Unterstützung während Rehabilitation und körperlichen Veränderungsprozessen.
Eine Behandlung kann keine bestimmte Wirkung garantieren. Ob die angebotene Begleitung für Ihre Situation geeignet ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.
Begleitung von Babys und Kindern
Bei Babys und Kindern berücksichtigen wir neben körperlichen Reaktionen auch die Entwicklung, die Regulation und das Beziehungsgeschehen mit den Eltern.
Eltern wenden sich beispielsweise an uns, wenn ihr Baby oder Kind:
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eine bevorzugte Kopf- oder Körperhaltung zeigt,
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sich häufig überstreckt oder sehr angespannt wirkt,
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nur schwer zur Ruhe findet,
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nach einer Frühgeburt, einem Kaiserschnitt oder einer instrumentell unterstützten Geburt begleitet werden soll,
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auf Berührung oder alltägliche Reize besonders empfindlich reagiert,
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Unterstützung bei der Regulation von Aktivität und Ruhe benötigt.
Bei Trinkproblemen, ungenügender Gewichtszunahme, Fieber, Atemproblemen, auffälliger Schläfrigkeit, Schmerzen, Entwicklungsauffälligkeiten oder anhaltender starker Unruhe ist eine kinderärztliche Abklärung vorrangig.
Weiterführende Informationen finden Sie auf unseren Seiten zur Integrativen Babytherapie, zur Craniosacral Therapieund zur Plagiozephalie und Haltungsasymmetrie beim Baby.
Wie läuft eine Behandlung ab?
1. Anamnese und Behandlungsauftrag
Zu Beginn besprechen wir Ihre Beschwerden, Ihre gesundheitliche Vorgeschichte, bisherige Untersuchungen und Ihre Erwartungen. Falls medizinische Abklärungen oder Befunde vorhanden sind, beziehen wir diese mit ein.
2. Funktionelle Untersuchung
Untersucht werden Beweglichkeit, Belastbarkeit und das Zusammenspiel verschiedener Körperregionen. Die Untersuchung richtet sich nach Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation.
3. Manuelle Behandlung
Die eingesetzten Berührungen und Techniken werden erklärt und mit Ihnen abgestimmt. Sie können eine Behandlung jederzeit verändern, unterbrechen oder beenden.
4. Abschluss und weiteres Vorgehen
Am Ende besprechen wir Ihre Wahrnehmungen, mögliche Veränderungen und das weitere Vorgehen. Falls eine andere medizinische oder therapeutische Unterstützung angezeigt erscheint, empfehlen wir eine entsprechende Abklärung.
Wissenschaftliche Einordnung
Die wissenschaftliche Evidenz für manuelle und osteopathisch geprägte Verfahren ist je nach Beschwerdebild, untersuchter Technik und Qualität der vorhandenen Studien unterschiedlich.
Nicht alle traditionellen osteopathischen Erklärungsmodelle sind als eigenständige physiologische Mechanismen wissenschaftlich bestätigt. Wir unterscheiden deshalb sorgfältig zwischen beobachtbaren körperlichen Reaktionen, dem persönlichen Erleben und möglichen theoretischen Interpretationen.
Heilungsversprechen oder garantierte Behandlungsergebnisse entsprechen nicht unserem therapeutischen Verständnis.
Fachliche Qualifikation
Steven Gehre ist:
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eidgenössisch diplomierter KomplementärTherapeut mit Methode Craniosacral Therapie,
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Physiotherapeut,
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ausgebildet in Manueller Therapie nach dem Kaltenborn-Evjenth-Konzept,
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für Osteopathie/Etiopathie mit dem EMR-Qualitätslabel zertifiziert,
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Absolvent einer siebenjährigen berufsbegleitenden Osteopathieausbildung,
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Inhaber eines Master of Science in Osteopathy der Buckinghamshire New University,
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spezialisiert auf die Begleitung von Schwangerschaft, Geburt, Babys und Kindern,
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seit mehr als 25 Jahren therapeutisch tätig.
Der britische Masterabschluss ist ein gültiger ausländischer akademischer Abschluss. Er stellt jedoch keine schweizerische Berufsanerkennung und keine kantonale Berufsausübungsbewilligung als Osteopath dar.
Kosten und Zusatzversicherung
Die Behandlung wird privat in Rechnung gestellt. Das EMR-Qualitätslabel kann Versicherern als Grundlage für eine Beteiligung aus der Zusatzversicherung dienen. Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, hängt von Ihrer persönlichen Versicherungspolice ab.
Bitte klären Sie vor Behandlungsbeginn direkt mit Ihrer Versicherung:
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ob Steven Gehre anerkannt ist,
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welche Behandlungsmethode vergütet wird,
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ob eine ärztliche Verordnung benötigt wird,
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welchen Anteil Ihre Zusatzversicherung übernimmt.
Eine Kostenübernahme kann nicht zugesichert werden. Die Abrechnung erfolgt entsprechend der tatsächlich erbrachten Leistung.
Sicherheit und therapeutische Grenzen
Unsere Behandlung ersetzt keine notwendige ärztliche Untersuchung oder medizinische Therapie.
Bei akuten Verletzungen, starken oder zunehmenden Schmerzen, Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen, Fieber, Atemnot, Bewusstseinsveränderungen oder anderen Warnzeichen ist eine zeitnahe medizinische Abklärung erforderlich.
Auf Wunsch arbeiten wir mit Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren beteiligten Fachpersonen zusammen.
Möchten Sie einen Termin vereinbaren?
Gerne klären wir gemeinsam, ob unser Behandlungsangebot für Ihr Anliegen oder die Begleitung Ihres Kindes geeignet ist.